20.01.99


Inhalt Leitwort 2
News: Saumur, CIC-Qualifikation, Startbewilligung M 3
Konzept inkl. Aktivitätenplan 4
Ausschreibungen Komb. Prüfungen Avenches 15
Meldeformular Komb./ komp. Prüfungen 16
Neues Punktesystem FEI 17
Le complet Romand 18
Global Ranking 19
Dressur-Fachartikel von Kyra Kyrklund 20
Aufgabenverteilung Technische Kommission 23
Adressverzeichnis Sportliche Leitung 24

Herausgeber: Sportliche Leitung Concours Complet,
Dominik Burger, Haras fédéral, 1580 Avenches
Tel. 026/ 676 63 00 Natel 079/ 237 07 35 Fax. 026/ 676 63 04
E-Mail. Dominique.burger@mbox.haras.admin.ch


Redaktion: Nadine Sola, Zwischenweg 1, 8413 Neftenbach
Tel. 052/ 315 19 65 Natel 079/ 422 30 08 Fax. 052/ 315 20 28
E-Mail. Nadinesola@compuserve.com


LEITWORT


Liebe Reiterinnen und Reiter


Bereits haltet Ihr das zweite Bulletin in Euren Händen. An allen Ecken und Enden wird eifrig gearbeitet und es ist sehr vieles im Tun, um eine für uns alle erfolgreiche und zufriedenstellende Saison zu gestalten.

In dieser Ausgabe findet Ihr einen Auszug des Konzepts für die leistungsorientierten Reiter, mit dem Aktivitätenplan und nochmals dem Selektionsprozedere. Wie am Reitermeeting im letzten Dezember versprochen, möchten wir eine transparente " Politik " betreiben und Euch über alles informieren. Auch die nicht im EM-Kader stehenden Aktiven und Freunde des Militarysportes sollen wissen, was läuft und wie es läuft.

Alle gehören dazu und haben die Möglichkeit, die Trainings etc. zu Fuss oder mit Pferd - je nach Ausschreibung - zu besuchen. Wir glauben, für Ambitionierte ist dies fast ein Muss wie auch der Besuch als Zuschauer von grossen Veranstaltungen. Aus dem Aktivitätenplan ist auch ersichtlich, dass die meisten ausländischen Prüfungen begleitet sind ; so soll Erfahrungsschatz weitergegeben werden und Einsteiger und " Profis " sollen von einer Unité de Doctrine profitieren können. Zudem sind sechs Trainingsprüfungen (kompetitive Trainings) geplant, die wie internationale Military-Prüfungen durchgeführt werden, mit speziellem Dressurprogramm mit allen verlangten Schwierigkeiten, und welche für die Long List Reiter Sichtungsanlässe bedeuten ! Zu diesen Prüfungen sind alle ab M-Niveau eingeladen : eine ideale Gelegenheit, sich mit der Spitze zu messen, sich dabei zu situieren, auf sich aufmerksam zu machen und vor allem seinem Pferd unter Wettkampfbedingungen Erfahrung zu verschaffen. Zudem besteht die Möglichkeit, einen dem Ausbildungsstand des Pferdes individuell angepassten Springparcours zu absolvieren. Die Ausschreibung zu den ersten Kombinierten Prüfungen sowie das Meldeformular findet Ihr in dieser Broschüre.

Im weiteren findet Ihr die neuen FEI-Reglementsänderungen, verdankenswerterweise von unserer Redaktion übersetzt. Diese Regelung gilt nur für internationale Anlässe; gestern wurde an der Sitzung der Technischen Kommission entschieden, dass in der Schweiz vorderhand am bestehenden Reglement festgehalten wird, bis mehr Erfahrungen bezüglich der neuen Regelung vorliegen.

Es ist uns ein Anliegen, Euch auch über die internationale Szene auf dem Laufenden zu halten. In diesem Sinne die Weltrangliste 1998 mit dem Sieger und Weltmeister Blyth Tait. Unser Sport wird eindeutig von Englischsprechenden dominiert und die beste Literatur findet sich ebenfalls in dieser Sprache. Fast ein Muss für einen Militaryreiter, sich durch diese Sprache durchzurackern und " zum Training dazu " ein Fachartikel von der weltbekannten und -anerkannten Dressurreiterin Kyra Kyrklund über das Vorbereiten und Reiten von Dressurprogrammen im Wettkampf. Man stellt dabei fest, dass die Grundausbildung auch auf höchstem Niveau in allen Belangen Basis für alles und dehalb von zentraler Bedeutung und Wichtigkeit ist - in diesem Sinne sollen auch unsere Trainings der Elite/ Junioren und Jungen Reiter gestaltet werden.

Die Ausschreibung unserer Kollegen französischer Muttersprache stammt aus der neuen Zeitschrift " Le Complet Romand " ; diese kann bei Sylvia Lugeon bestellt werden (zum gleichen Preis wie " Swiss Eventing News " !). Wir werden auch in dieser Hinsicht versuchen, Synergiemöglichkeiten möglichst zu nutzen und sind überzeugt, dass unsere beiden Landessprachen, damit keine Barrieren bilden.

Wir hoffen auf Euer Interesse und Eure rege Teilnahme : Ideen, Kritik, Anregungen in Form von Leserbriefen, Telephonaten, Artikeln; alles ist jederzeit erwünscht !


Mit freundlichen Grüssen


Die Sportliche Leitung

NEWS

Cherché/ Gesucht:

Traducteur/ Traductrice pour un "Swiss Eventing News" français pour nos collèges romands!
UebersetzerIn für ein "Swiss Eventing News" in französischer Sprache für unsere Freunde in der Romandie!

Saumur:

Entgegen der Verzweiflung der Organisatoren ist nun doch noch ein Sponsor gefunden werden und diese ***-Prüfung findet am 22.-25.4.99 statt!

Qualifikation für CIC-Prüfungen

Die Qualifikationsbestimmungen für CIC-Prüfungen sind diesselben wie diejenigen für CCI-Prüfungen (siehe Swiss Eventing News 12/98)
Achtung: Zum Teil limitierte Teilnehmerzahlen!

Startbewilligung in Spring- und Dressurprüfungen auf Stufe M unabhängig von Gewinnsumme/ Qualifikation

Kader-Reiter, die eine Startbewilligung in Spring- und Dressurprüfungen auf Stufe M unabhängig von der Gewinnsumme/ Qualifikation wünschen, können per sofort bei Peter Christen den entsprechenden Bestätigungsbrief einholen.


Auszug aus dem
KONZEPT CONCOURS COMPLET INTERNATIONAL 1999

1. Training
1.1. Physisches Training
1.2. Technisches Training
1.2.1. Dressur
1.2.2. Springtraining
1.2.3. Geländetraining
1.2.4. Steepletraining
2. Selektion
3. Diagramm Saisonplanung
4. Aktivitätenplan
5. Finanzen
5.1. Prinzipien
5.2. Allgemeine Ausgaben SVP

1. Training

1.1. Physisches Training

Trainingsquantität : gemäss Theorien - LL-Training Februar 1999
- 24.3.99 Binningen
+ individueller Besprechung
- LL-Training Februar 1999
- auf Anfrage resp. anlässlich
Konditionstests
Trainingsqualität : dito
Trainingskontrollen : monatliche Konditionstests in Avenches


2.2. Technisches Training

Trainingsquantität : gleich bleibend
Trainingsqualität : Aufgliederung in 3 Säulen* :
Trainingskontrollen : siehe " kompetitives Training "

* 3 Säulen :

A) individuelles Training - bestehende, fortlaufende Grundausbildung
mit den Individualtrainern
+ gezielt gemäss Disziplintrainer
- durch Reiter organisiert
- durch Reiter finanziert

B) kollektives Training
(LL/SL/J/JR) - mehrtägig, koordiniert und synergistisch
auf allgemeine und individuelle Probleme
abgestimmt
- mit Disziplintrainern/ Spezialisten
- durch Sportliche Leitung organisiert
- durch Sportliche Leitung teilfinanziert

C) kompetitives Training - Sichtungsanlässe ® Selektion
- Training +Test (vorherige Absprache)
- Trainingskontrolle ®
Absprache Disziplin-/ Individualtrainer
- mit Disziplintrainer + Video (LL/SL/J/JR)
- durch Sportliche Leitung organisiert
- durch Sportliche Leitung teilfinanziert
(LL/SL/J/JR)

2.2.1. Dressurtraining

Ziel : weniger als 100 Punkte (neue FEI-Regelung)
weniger als 60 Punkte (alte FEI-Regelung)

mittels Optimalisierung Grundausbildung/ Training/
tägliche Arbeit - was will ich ?
- wie erreiche ich es ?
Programmreiten (PR etc.)
Gesundheit
Psyche/ Einstellung

Methodik : individuell (siehe Training Januar/ Intensivwoche Februar)

Teilnahme an Prüfungen mit Spezialbewilligung

KompetitiveTrainings

Disziplintrainer : Christian Landolt/ Peter Hasenböhler


2.2.2. Springtraining

Ziel : 0 Punkte in MI/ MII - Parcours

mittels Optimalisierung Grundausbildung/ Training : - was will ich ?
- wie erreiche ich es ?
Parcoursreiten
Prozedere Gymnastik
Prozedere Anreiten
Gesundheit
Methodik : individuell (siehe LL-Training Februar 1999)

Teilnahme an Prüfungen mit Spezialbewilligung

Kompetitive Trainings

Disziplintrainer : Rudolf Letter/ Lesley McNaught


2.2.3. Geländetraining

Ziel : 0 Punkte in der Zeit

mittels Optimalisierung - physisches Training
- Springausbildung
- Geländebesichtigung
Erfahrungserweiterung Prüfungen
Theorie
Videoanalysen
Gesundheit

Methodik : Teilnahme an Prüfungen mit (Erst-)Zweitpferden

Spezialtrainings (Erst-/Zweitpferde)

Geländereiten mit Jungpferden

Disziplintrainer : diverse


2.2.4. Steepletraining

Ziel : 0 Punkte in der Zeit

mittels Optimalisierung physischesTraining
Erfahrungserweiterung Prüfung(en)
Theorie
Videoanalysen
Gesundheit

Methodik : Prüfung mit Erstpferd

Prüfungen mit Zweitpferden

Individuelle Spezialtrainings bei Renntrainer

Disziplintrainer : René Stadelmann

2.3. Trainer/ Spezialisten

Disziplintrainer : siehe oben

Individualtrainer: diverse

Trainer Spezielles : Hansueli Schmutz

Spezialisten : Physiotherapie Pferde : Gudrun Saure
Physiotherapie Reiter : Monique Thoumelin
Hufschmied : zu bestimmen
Fitness Pferde : D. Burger/ Ralph Lutz/ Suzanne Dollinger
Fitness Reiter : Jaqueline und Hans-Ruedi Nüesch-Perret
Tierarzt : D. Burger/ Ralph Lutz
Richter : zu bestimmen

2. Selektion

2.1. Long List

2.1.1. Selektionskriterien:

Leistungsorientierte Paare (LO), d.h.:

1. Das Paar kann potentiell die Zielsetzung an EM erreichen:
- Paar weist bisher einen Exploit und/ oder Leistungskonstanz auf
- Paar weist keine erhebliche Schwäche auf

2. Der/ die ReiterIn will alles Mögliche zum Erreichen der Zielsetzung
an EM unternehmen

Je nach Leistung anderer Paare kann die Long List im Verlaufe der Saison ergänzt werden. Anforderungen für interessierte Paare :
- leistungsorientiert (siehe oben)
- entsprechende Resultate an den komp. Trainings/ Sichtungsanlässen (unter frühzeitiger vorheriger Bekanntgabe resp. Absprache mit der Sportlichen Leitung, welche Prüfungen mit welcher Zielsetzung geritten werden)

Bei Nichterfüllen der Selektionskriterien für die Long List resp der Selektionskriterien für das Team EM kann ein Paar jederzeit von der Long List gestrichen werden

2.1.2. Selektionsdatum: 15.12.98 resp. laufend


2.2. Short List

2.1.1. Selektionskriterien :

dito Long List +

· FEI Qualifikation für Teilnahme erfüllt (= *** - Prüfung beendet)

2.1.2. Selektionsdatum: 15.6.99


2.3. Team EM

2.3.1. Selektionskriterien :

dito Short List List +

· Leistungen an individuell festgelegten Selektionsanlässen 1999 inkl reiterliches Können

Anlässe : alle kompetitiven Trainings und Prüfungen gemäss Saisonplanung

Bewertung/ Kriterien betreffend Leistung/ reiterliches Können :

Dressur : Punktzahl
Springen : Anzahl Strafpunkte Niveau MI/ MII
Gelände : Sicherheit
Tempo
- im Vergleich zu Erstklassierten/ Schnellsten
- an 1 oder 2 individuell festgelegten Anlässen

· Leistungen in den Saisons 1997/ 98

· Erfahrung von ReiterIn und Pferd

· Gesundheit von Pferd und ReiterIn (physisch und psychisch) inkl. Management/ Fitness

· Teamfähigkeit inkl. professionnelle Einstellung

Kriterien betreffend Teamfähigkeit : Respekt/ Anstand/
Rücksichtsnahme/ Toleranz/
Loyalität/ Solidarität/ Minimale Disziplin

2.3.2. Selektionsdatum: 30.8.99






5. Finanzen

5.1. Prinzipien:

Die finanziellen Mittel, welche ausschliesslich durch das Departement Leistungssport des SVP gestellt werden, müssen prinzipiell zielgerichtet für die Unterstützung der EM-Kader Elite/ des Nachwuchses (J/ JR), d.h. Leistungsorientierte Paare (Long List/ Short List/ Team Reiter und Pferde) zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere werden hierbei obligatorische Anlässe und die entsprechenden EM-Delegationen (Elite/ J/ JR) teilfinanziert.

Die finanzielle Unterstützung der anderen Kader, der anderen Pferde resp. der anderen Auslandreiter geschieht synergistisch so gut wie möglich im Rahmen der EM-Kader-Betreuung resp. über die erbrachten Dienstleistungen (Begleitung an Auslandprüfungen, Info-Bulletin " Swiss Eventing News ", Administration, etc.), ansonsten zu Lasten der ReiterInnen.

Mit zusätzlichen privaten Geldern sollen neu :

· Leistungsgelder für sehr gute Resultate auf Stufe **, *** und **** ausbezahlt werden
· Kollektive/ kompetitive Trainings/ Auslandaufenhalte zur Förderung der Kader und des Nachwuchses organisiert/ finanziert werden,
· Schweizer Organisatoren von internationalen Prüfungen unterstützt werden,
·
wobei hiervon alle ReiterInnen profitieren können.


6.2. Allgemeine Ausgaben (Departement Leistungssport SVP)

® EM (Elite/ J/ JR)

® Sichtungsprüfungen (Anteil an LO-Paare)

® Obligatorische Anlässe (Anteil an LO-Paare) : kollektive Trainings
kompetitive Trainings

® Administration

® Swiss Eventing News

® Spesen Trainer/ Funktionäre etc


Ausschreibung Kombinierte Prüfungen
Avenches

Datum: Mittwoch, 10. Februar 99
Mittwoch, 17. Februar 99

Ort: IENA Avenches, Halle oder Platz oder je nach Wetter

Organisator: Sportliche Leitung Concours Complet

Dressurprogramm: Spezialprogramm, wird den Interessierten/ Angemeldeten vorher zugestellt.

Springparcours: 10.2 für alle: LII
17.2 2 Stufen: LII oder MI/MII

Teilnahme: - LongList-ReiterInnen obligatorisch
- offen für ReiterInnen ab Stufe M (bereits eine M-Prüfung
fertig geritten)

Achtung: Offizielles Wettkampf-Tenu/Ausrüstung für Reiter und Pferd obligatorisch!

Startgeld: Fr. 30.- zahlbar auf Platz

Nennschluss: Freitag, 5. Februar 99

Anmeldung: mit separatem Anmeldeformular an:
Margret Locher, Tarrach, Locher & Partner AG, Postfach 443,
4008 Basel, Fax 061 365 95 55
e-mail: tarrachlocher@datanetworks.ch


LO-Reiter bitte beachten: LongList-Pferde und -Reiter müssen sich ebenfalls anmelden.


Anmeldung Kompetitive(s) Training(s)


 10. 2. Avenches  7.4. Neftenbach

 17. 2. Avenches  21.4. Hardwiese

 24. 3. Binningen  19.8. Eschlikon


Name/ Vorname

Adresse


Tel./Natel Fax/ e-mail
Lizenznummer


1.Pferd 2. Pferd

Signalement Signalement

Pass Nr. Pass Nr.


Springparcours: ja/nein Stufe LII MI MII

Zeitwunsch

Bemerkungen


Ich interessiere mit für ein Training/ Vorbereitung der Prüfung mit
 Christian Landolt  Rudolf Letter
(Machbarkeit und Preis auf Anfrage)

Anmeldung bis jeweils 5 Tage vor dem Training an:

Margret Locher, Tarrach, Locher & Partner AG, Postfach 443,
4008 Basel, Fax 061 365 95 55
e-mail: tarrachlocher@datanetworks.ch


Datum Unterschrift

Dieses Formular ist für sämtliche kompetitiven Trainings zu verwenden und ist auch auf e-mail abrufbar.


Neues FEI-Bewertungssystem für CCI und CIC ab 1.1.1999
(Uebersetzung aus FEI-Bulletin 10/98)

Ziel
Das Bewertungssystem soll für die Presse, die Zuschauer, aber auch für die Reiter, übersichtlicher und einfacher zu verstehen sein.


Bemerkungen
Durch das neue Bewertungssystem erhalten die einzelnen Teilprüfungen eine neue Gewichtung. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wird die Geländestrecke stärker gewichtet.


Dressur
Alle FEI Dressurprogramme haben eine Höchstpunktzahl von 250. Der Durchschnitt der erreichten Noten wird von 250 abgezählt und auf die nächste ganze Zahl gerundet. Es werden keine Koeffizienten mehr verwendet.
(Beispiel: Durchschnitt aller erreichten Noten 5, Endresultat = 125)


Gelände
Zeitfehler
Neu wird in allen 4 Phasen jede angebrochene Sekunde mit einem Strafpunkt bewertet ( bis anhin wurden Phase A und C mit 1 Punkt pro angebrochener Sekunde bewertet, Phase B und D mit 0,4 Punkten)

Fehler an den Sprüngen
Alle Strafpunkte wurden verdoppelt
1. Verweigerung 40P
2. Verweigerung am selben Sprung 80P
Sturz 120P


Springen
Zeitfehler
1 Punkt pro angebrochene Sekunde

Fehler an den Sprüngen bleiben wie bis anhin
Stangenfehler 5P
Verweigerung 10P

Da Dressur und Gelände in Zukunft stärker gewichtet werden, wird der Einfluss des Springens zurückgestuft.
Um diese Tatsache zu relativieren, sollen die Springparcours von nun an technisch anspruchsvoller gebaut werden.


FEI Husky-Pera
World Event Rider Rankings 1998


1. Blyth Tait NZL 539
1st. WM Pratoni del Vivaro, 1st Burghley, 2nd Burghley, 9th Badminton, 7th Saumur, 14th Lumühlen

2. Mark Todd NZL 522
2nd WM Pratoni del Vivaro, 2nd Badminton, 1st Saumur, 1st Achselschwang, 2nd Bramham, 7th Achselschwang

3. Andrew Nicholson NZL 522
5th WM Pratoni del Vivaro, 3rd Burghley, 8th Burghley, 2nd Saumur, 2nd Punchestown, 3rd Saumur

4. Phillip Dutton AUS 405
3rd Lexington, 9th Burghley, 18th WM Pratoni del Vivaro, 3rd Fair Hill, 9th Lexington, 11th Blenheim

5. Bruce Davidson USA 403
3rd Badminton, 7th Lexington, 8th Lexington, 21st WM Pratoni del Vivaro, 1st Essex, 5th Radnor

6. David O´Connor USA 318
6th WM Pratoni del Vivaro, 1stRadnor, 2nd Radnor, 2nd Essex, 3rd Essex, 6th Essex

7. Sturart Tinney AUS 306
9th WM Pratoni del Vivaro, 1st Lochinavar, 2nd Werribee, 8th Adelaide, 10th Adelaide

8. Kristina Gifford GBR 281
6th Badminton, 3rd Blenheim, 4th Achselschwang, 2nd Burgie, 12th Le Lion d´Angers, 16th Punchestown

9. Heath Ryan AUS 275
3rd Adelaide, 4th Adelaide, 5th Werribee, 6th Werribee, 12th Lochinavar

10. Heelan Tompkins NZL 268
9th Lexington, 1st Taupo, 4th Puhinui, 5th Puhinui


Training Competition
von Kyra Kyrklund

As a competition rider you need to understand the difference between educating and training your horse in daily work, and preparing warming up and riding him in an actual competition.

When you educate and train at home it makes sense to try to find the horse´s weak points and to work to improve them, but this has to be done without making the horse insecure. I truly believe that when training you should not only concentrate on the horses weaknesses. But you should also train the things he can do well. I always end the schooling session with something the horse can do easily. This allows him to go back to the stable with a positive frame of mind.

When I encounter a problem that I can´t solve directly. I try to find something that is related to the problem, but which is more basic and therefore easier. If I succeed in this I have the opportunity to reward the horse and tell him he has done well.

I have seen a lot of riders work only on the bad things, which just makes the horse worse because he loses his self-confidence and finally the motivation even to try. As a competition rider, you must accept that every horse has his weaknesses and his limitations. It is important, though that these don´t develop into really big problems. A word of warning here: while it is wrong to concentrate on the horse´s weak points equally you should not over-train the things the horse is good at - for example, extended trot, which is really strenuous for the horse.

Don´t let onlookers influence your training. You must work on the things that you or the horse really need to improve, even if it might look less impressive to anyone watching.

When a competition is approaching, I ride special test exercises and focus on precision, so I know I can ride from one point to another. I do this to check that I really can cope with the degree of difficulty demanded at the level at which I am competing. As a competition rider, you have to know how to ride the different movements even if the horse is not performing at his best. It is maybe only five or 10 times a year that your horse will feel very fantastic and if one of these occasions just happens to be during a competition, it is almost like a miracle! You must learn to accept the horse not feeling perfect during a competition ride - you have to ignore it an still show your horse as well as possible.

Young or inexperienced riders are often so ambitious that they expect absolute perfection all the time. If things don´t turn out exactly the way thy want, they punish the horse in their frustration and he also becomes frustrated. The performance level of both will suffer. There will be times during a test when you will feel that a movement is starting do deteriorate or a mistake could happen. Here you must decide if you should take the chance to improve or correct it. If you think the odds of improvement are bigger than the odds of making it worse, take the risk and improve what you can.

You have to know yourself and your horse so well that you never make corrections that result in a worse execution of the movement. It is essential that the competition rider knows what every score is based on and where each movement starts and ends. If you decide to make a correction, make it so that it affects the score of only one movement and not two! Even better make the correction when you are in "no man`s land" between two movements as here the correction will cost fewer points.

When I warm up before a competition, I try and avoid situations where the horse could make a mistake. Even if I don`t succeed in tuning the horse 100% it is more important that we enter the arena with self-confidence, fully believing "we can do this" I certainly do not want to be going in thinking that we are going to fail because we made so many mistakes in the warm -up.

Of course, when you compete you should try to do as well as you can, but do be realistic about your own standard and don`t set your goals so high that they are unattainable. If you do so, you are only going to be disappointed and frustrated if you don´t achieve them. The goal is not necessarily always to win, but maybe to do a little better than last time. If you are too ambitious when you compete in a tough competition, there is a tendency to "override" and, as a result, fails to come up to your usual standard.

When your technical ability to ride the movements is good and the basics are correct, then you can start to improve your competition technique through sports psychology. This involves using your mind to enhance your physical performance. You need to learn how to relax totally and to shut our distractions so well that you become almost unaware of your body and can concentrate only on your thoughts. When you reach this state of calmness, you can visualise a detailed "film" of yourself performing the best of your ability.

When I arrive at a competition, I immediately look for the arena in which I will compete. I make my way to the setter A to get the same view of the arena I will as I have when I enter it to do my test and I try to copy this picture on the arena and its surroundings onto my "mind film".

Mental training complements your riding. If you repeatedly rehearse every single aid you will give the horse with accuracy and in the smallest detail and feel the reaction you want to have in every step and every movement, you can reach a point where your influence on the horse will become automatic. You are the able to react to a problem quickly and confidently and you will have more ability to feel and use finesse to make your ride something special. Pessimism, fear and anxiety cause poor performance. It is important for the rider to become so proficient and secure in his physical daily training that he can avoid a really bad test. If you are afraid of a major disaster in a test, or if one actually occurs, the resulting fear can start a vicious circle in which the poor performance will reinforce itself. If this happens, you should try to find and reaffirm a comfortable secure level of performance in training It is only through this renewed security that improvement in competition will come about, as it will enable you to overcome your fear of failure or disaster.

Try always to be realistic and honest about your personal level of competence. Remember the more secure your normal level of performance the greater your chance of riding a really good test.

Kurzfassung Deutsch


Unterscheiden Sie zwischen Ausbildung und Training zuhause und dem Abreiten vor und Reiten in einer Dressurprüfung : Zuhause macht es Sinn, die Schwächen des Pferdes herauszufinden und sie zu verbessern, immer ohne das Pferd zu verunsi-chern. Kontzentrieren Sie sich nicht nur auf die Schwächen, trainieren Sie auch die guten Aktionen, speziell am Schluss des Trainings, damit das Pferd mit einem guten Gefühl in den Stall zurückgeht. Wenn eine Uebung nicht klappt, versuchen Sie es mit etwas ähnlichem, einfacherem.

Wenn der Prüfungstermin näher kommt, reiten Sie Ihr Programm und legen Sie Wert auf die Genauigkeit der Figuren. So sehen Sie, ob Sie mit den gefragten Anforderun-gen zurecht kommen, sogar wenn Ihr Pferd nicht seinen besten Tag haben sollte. Im Viereck : Stecken Sie Fehler weg und verbessern Sie die nächste Figur. Darum ist es so wichtig, den Ablauf resp. Anfang und Ende der verschiedenen Figuren des Programms genau zu verinnerlichen.

Vermeiden Sie beim Abreiten Situationen, die zu Fehlern oder " Streit " mit dem Pferd führen. Nur so können beide selbstsicher ins Viereck einreiten.

Wenn die Grundtechnik und die Figuren sitzen, können Sie mentale Stärke einset-zen. Lernen Sie, sich so zu entspannen, dass nichts mehr Sie ablenken kann. Spei-chern Sie das Programm wie einen Film in Ihrem Hirn. An der Prüfung selbst schau-en Sie sich den Wettkampfort genau an und fügen Sie diese Bilder in Ihren " Film " ein. Mit regelmässiger Uebung in Mentalem Training wird Ihr Einwirken auf das Pferd automatisiert, und Sie können rasch auf Probleme reagieren. Die Angst vor dem De-saster verschwindet. Ihr Ritt bekommt Sicherheit und Ausstrahlung. Sie können ein wirklich gutes Programm reiten !


Aufgabenverteilung Technische Kommission CC SVP

Peter Christen, TK-Chef

Führt die TK, vertritt die TK im Dep. Leistungssport, Verwaltet Finanzen/Budget.
Ist verantwortlich für die PR. Hat den Vorsitz in der Selko


Dominik Burger, Sportchef

Ist verantwortlich für den Sport International. Vertritt die TK in der Vet.-Kom. Ist Mitglied der Selko

Heini Elliker, TK-Verantwortlicher für die Funktionärsausbildung

Ist verantwortlich für die Richter-, TD- und Crossbauer-Aus und Weiterbildung.
Ist Bindeglied zu der Region Ostschweiz

Reynald Jaquerod, TK-Verantwortlicher für die Ausschreibungen

Ist verantwortlich für die Ausschreibungen. Koordiniert den Veranstaltungskalender

Jean-Louis Stauffer, TK-Verantwortlicher für die CH-Pferde

Ist verantwortlich für die Belange des CH-Pferdes. Ist Bindeglied zu der Westschweiz

Marius Marro TK-Verantwortlicher für Junioren und Jungen Reiter

Ist Verantwortlich für die Junioren und Junge Reiter. Vertritt die TK in der Kommission Trainerausbildung. Ist Mitglied der Selko für Belange J/ JR

Dieter Bigler, TK-Verantwortlicher Subkommission Basis

Ist verantwortlich für die Subkommission Basis. Vertritt die TK im VSCR. Ist Bindeglied zu der Region ZKV/PNW

SPORTLICHE LEITUNG CONCOURS COMPLET

Telefon P Fax P
Name Vorname Adresse Telefon G Fax G

Burger Dominik Haras Fédéral 079 237 07 35
1580 Avenches 026 676 63 00 026 676 63 04
Hasenböhler Peter Pferdesportzentrum 079 311 17 03
C.F.L.-Lohnerstr. 55 033 336 04 47 033 336 04 47
3645 Gwatt
Locher Margret Tarrach, Locher & PartnerAG 079 448 11 41061 365 95 50 061 361 76 53061 365 95 55
Postfach 443 061 365 95 50 061 365 95 55
4008 Basel
Schwarzen-bach Alfred, Dr. Schwarzenbach Invest AG 079 402 60 14
Postfach 120 01 252 31 88 01 252 31 80
8024 Zürich